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Content & Marketing

E-Mail-Liste aufbauen mit einem Freebie: die ersten Adressen

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Freebie ist der Tausch: Du gibst etwas wirklich Hilfreiches, die Leserin gibt dir ihre E-Mail-Adresse. Die Adresse ist rechtlich eine Gegenleistung, deshalb sprichst du von einem Freebie und nicht von einem Geschenk zum Nulltarif.
  • Die erste Adresse kommt nicht über Reichweite, sondern über den Weg dahin: Blog und Pinterest führen zum Freebie, das Freebie führt in deine Liste.
  • Das Freebie muss ein einziges, kleines Problem wirklich lösen. Lieber eine gute Vorlage als ein dickes E-Book, das niemand zu Ende liest.

Schön, dass du hier bist. Setz dich einen Moment neben mich, ich erzähle dir, wie die erste E-Mail-Adresse in deine Liste kommt. Nicht die tausendste, um die geht es später. Die erste. Denn genau da hängen die meisten fest: Die Idee vom Newsletter steht, das Anmeldeformular auch, und dann bleibt es leer. Woche für Woche. Das liegt fast nie am Formular. Es liegt daran, dass niemand einen Grund hat, seine Adresse einzutragen.

Diesen Grund gibst du ihm mit einem Freebie. Und ich zeige dir, wie du es so baust und verteilst, dass die ersten Menschen wirklich eintragen.

Warum überhaupt eine E-Mail-Liste?

Kurz, ehrlich, ohne Umschweife: Deine E-Mail-Liste ist der einzige Kanal, der dir gehört. Follower auf Instagram, Reichweite bei Pinterest, all das ist geliehen. Ändert die Plattform ihre Regeln, ist es weg. Eine E-Mail-Adresse dagegen bleibt deine, solange die Person dir schreiben lassen möchte. Du erreichst damit Menschen direkt, ohne dass ein Algorithmus dazwischenfunkt.

Das ist der Grund, warum sich der ganze Aufwand lohnt. Du baust dir etwas auf, das dir keiner wegnehmen kann. Und das Freebie ist der freundliche erste Schritt dorthin.

Freebie erstellen mit künstlicher Intelligenz: Korbtablett mit einer Tasse und Muscheln auf der Terrasse

Was ein Freebie eigentlich ist

Ein Freebie ist ein Tausch. Du gibst etwas, das wirklich hilft, und die Leserin gibt dir ihre E-Mail-Adresse. Klingt banal, ist aber der Kern der Sache. Und hier kommt ein Punkt, den viele übersehen: Diese Adresse ist rechtlich eine Gegenleistung. Deshalb nenne ich es Freebie und nicht Geschenk. Wer eine E-Mail-Adresse eintippt, bezahlt mit etwas Wertvollem. Sei dir dessen bewusst, dann behandelst du diese Adressen auch entsprechend sorgsam.

Eine E-Mail-Adresse ist kein Klick, den man einsammelt. Sie ist ein Vertrauensvorschuss, und den bekommst du nur für etwas, das wirklich hilft. Olga Reyes-Busch

Das Wichtigste am Freebie: Es löst ein einziges, kleines Problem. Vollständig. Nicht das ganze grosse Thema, nur einen konkreten Schmerzpunkt. Eine Vorlage, eine Checkliste, ein kurzer Leitfaden, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Lieber eine Sache, die richtig gut ist, als ein dickes E-Book, das niemand zu Ende liest. Wenn dein Freebie einen echten kleinen Sieg beschert, denkt die Person: Wenn das schon so gut ist, wie ist dann erst der Rest? Genau dieses Gefühl willst du.

Wie du so ein Freebie baust, ohne dich in Technik zu verlieren, habe ich dir Schritt für Schritt aufgeschrieben. Schau in den Beitrag Freebie erstellen in 5 Schritten, dort steht der ganze Weg von der Idee bis zur fertigen Datei.

Wie kommen die Menschen zu deinem Freebie?

Jetzt der Teil, den fast alle unterschätzen. Ein gutes Freebie allein füllt keine Liste. Es muss gesehen werden. Die Adresse kommt nie über das Freebie selbst, sondern über den Weg dahin. Und dieser Weg hat für den Anfang zwei zuverlässige Spuren: deinen Blog und Pinterest.

Der Blog arbeitet leise und dauerhaft. Du schreibst einen Artikel, der genau die Frage beantwortet, die deine Wunschleserin gerade eintippt. Am Ende des Artikels steht dein Freebie als der logische nächste Schritt. Wer bis dorthin gelesen hat, ist genau die richtige Person. Wie du so einen Artikel schreibst, der gefunden wird und für dich arbeitet, habe ich im Beitrag über den Blog, der für dich arbeitet, beschrieben.

Und Pinterest bringt die Menschen überhaupt erst zu diesem Artikel. Pinterest ist eine Suchmaschine, keine Bühne für Likes. Menschen suchen dort nach Lösungen, tippen ein, was sie brauchen, und finden deinen Pin. Der Pin führt auf den Blogartikel, der Artikel führt zum Freebie, das Freebie führt in deine Liste. So greift ein Zahnrad ins nächste. Wie das ohne Werbebudget funktioniert, zeige ich dir im Beitrag Geld verdienen mit Pinterest ohne Werbeanzeigen.

Du musst nicht auf zehn Kanälen gleichzeitig sein. Diese zwei reichen völlig, um die ersten Adressen zu gewinnen. Ein Blog, der gefunden wird, und Pinterest, das dahin führt.

Der ehrliche Teil über die ersten Wochen

Ich will dich nicht anschwindeln. Am Anfang tröpfelt es. Die erste Anmeldung, dann tagelang nichts, dann wieder eine. Das fühlt sich nach wenig an, und viele geben genau hier auf. Bitte tu das nicht.

Denn was in diesen ersten Wochen zählt, ist nicht die Zahl. Es ist, dass der ganze Weg wirklich steht: Der Pin führt zum Artikel, der Artikel zum Freebie, das Anmeldeformular funktioniert, und danach kommt eine warme Willkommensmail. Wenn diese Kette einmal sauber läuft, füllt sie sich mit jedem Monat weiter, ohne dass du jeden Tag daneben stehst. Die Arbeit steckt im Aufbau, nicht im Warten.

Und eine Sache noch zum Datenschutz, weil du sie richtig machen solltest: Hol dir sauber die Einwilligung für den Newsletter ein und wähle einen E-Mail-Dienst mit Servern in der EU. Dann bist du auf der sicheren Seite und musst dir später keine Sorgen machen.

Wo künstliche Intelligenz dir Arbeit abnimmt

Hier kommt der Punkt, der die Sache tragbar macht. Rund um ein Freebie fällt viel Kleinarbeit an: die passende Idee finden, den Text auf der Anmeldeseite schreiben, die Willkommensmail formulieren, aus einem Blogartikel mehrere Pins für Pinterest ableiten. Nichts davon ist schwer. Es ist nur viel.

Genau solche Arbeit gibst du ab. Du beschreibst einer Antwortmaschine, ChatGPT, Claude, Perplexity oder der KI-Antwort bei Google, wer deine Leserin ist und welches kleine Problem dein Freebie löst. Sie liefert dir Ideen, Textentwürfe und Varianten, ohne dass du bei null anfängst. Du gibst die Richtung vor, prüfst und feilst nach. Deine Stimme bleibt deine, die Maschine macht die Fleissarbeit.

Ich arbeite dafür am liebsten mit Claude, weil es sich einmal so einrichten lässt, dass es meine Sprache und mein Business kennt. Wie das geht, steht im Beitrag Claude für dein Business einrichten. Aber ehrlich: Nimm das Werkzeug, das du schon hast. Das Ergebnis zählt, nicht der Name auf dem Knopf.

Freebie erstellen mit künstlicher Intelligenz: Tablett mit Notizbuch und Tasse im warmen Licht

Fang mit einem einzigen Freebie an

Du brauchst kein grosses System, um loszulegen. Du brauchst ein Freebie, das ein kleines Problem wirklich löst, einen Blogartikel, der zu ihm führt, und ein paar Pins, die den Artikel sichtbar machen. Das ist alles. Der Rest wächst von hier aus.

So baust du deine erste Kette

  1. Wähl ein kleines, konkretes Problem deiner Zielgruppe für dein Freebie aus.
  2. Bau das Freebie und häng ein Anmeldeformular mit sauberer Einwilligung dahinter.
  3. Schreib einen Blogartikel, der zur Frage passt und am Ende zum Freebie führt.
  4. Leg Pins an, die auf den Artikel zeigen, damit ihn überhaupt jemand findet.
  5. Schreib eine kurze Willkommensmail, die nach der Anmeldung automatisch rausgeht.

Wenn du magst, gebe ich dir den Anfang an die Hand. In meinem Freebie zeige ich dir konkrete Ideen für Blog und Pinterest, mit denen du deine ersten Adressen gewinnst. Trag dich ein, hol es dir, und mach den ersten Schritt. In deinem Tempo, ohne leere Versprechen.

Olga Reyes-Busch
Sonnige Grüße, Olga

Tausch dich mit anderen aus, die Claude für ihr Business nutzen.

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Häufige Fragen

Wie gewinne ich mit einem Freebie meine ersten E-Mail-Adressen?

Du löst mit dem Freebie ein kleines, konkretes Problem deiner Zielgruppe und bietest es gegen die E-Mail-Adresse an. Dann sorgst du dafür, dass Menschen es überhaupt sehen: über einen Blogartikel, der zum Freebie führt, und über Pinterest-Pins, die auf diesen Artikel verlinken.

Bezahlt die Leserin für ein Freebie?

Nicht mit Geld, aber mit ihrer E-Mail-Adresse, und die ist rechtlich eine Gegenleistung. Deshalb sprichst du besser von einem Freebie oder von 0 Euro, und du holst dir sauber die Einwilligung für den Newsletter ein.

Wie viele Adressen sind am Anfang normal?

Wenige. Die ersten Anmeldungen kommen langsam und fühlen sich nach wenig an. Entscheidend ist nicht die Zahl in der ersten Woche, sondern dass der Weg steht: Freebie, Anmeldeformular, Willkommensmail. Dann füllt sich die Liste mit jedem Monat weiter.

Brauche ich für ein Freebie besondere Technik?

Nein. Ein E-Mail-Dienst mit Anmeldeformular und eine Seite, auf der das Freebie liegt, reichen für den Anfang. Wähle einen Anbieter mit Servern in der EU, damit du beim Datenschutz auf der sicheren Seite bist.

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