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Business & Einnahmen

Geld verdienen mit Pinterest: so geht es ohne Werbeanzeigen

Das Wichtigste in Kürze

  • Pinterest ist keine Social-Media-Plattform, sondern eine Suchmaschine. Deshalb bringt ein guter Pin monatelang Klicks, statt nach Stunden zu verschwinden.
  • Verdient wird nicht auf Pinterest selbst, sondern über den Weg dahinter: Pin führt auf deinen Blog oder dein Angebot. Der Pin ist der Türöffner, nicht die Kasse.
  • Für den Anfang brauchst du kein Werbebudget. Was du brauchst, ist Regelmäßigkeit. Genau die Fleißarbeit nimmt dir künstliche Intelligenz ab.

Kaum ein Satz führt so oft in die Irre wie dieser: „Ich habe Pinterest probiert, das bringt nichts.” Fast immer steckt derselbe Denkfehler dahinter. Pinterest wird wie Instagram behandelt. Man postet ein hübsches Bild, wartet auf Likes, es passiert wenig, man hört wieder auf. Nur ist Pinterest eben kein Instagram. Und sobald du verstehst, was es wirklich ist, sieht die Sache mit dem Geldverdienen ganz anders aus.

Ich arbeite selbst mit Pinterest, und ich sage gleich vorweg: Es ist kein schneller Kanal. Aber es ist einer der wenigen, die auch dann noch für dich arbeiten, wenn du längst offline bist.

Pinterest zahlt dich nicht für schöne Bilder. Es zahlt dich dafür, dass du eine Frage beantwortest, die jemand gerade eintippt. Olga Reyes-Busch

Warum Pinterest keine Social-Media-Plattform ist

Der wichtigste Satz zuerst: Pinterest ist eine Suchmaschine. Menschen gehen dorthin, um etwas zu finden, nicht um zu plaudern. Sie tippen ein, was sie suchen, „Freebie erstellen”, „digitale Produkte”, „Content planen”, und Pinterest zeigt ihnen Pins, die dazu passen. Genau wie Google, nur mit Bildern statt blauer Links.

Das ändert alles. Auf Instagram ist dein Beitrag nach ein paar Stunden im Feed nach unten gerutscht und vergessen. Auf Pinterest wird dein Pin erst nach Wochen richtig gefunden und läuft dann monatelang weiter, weil er in der Suche steht. Ein guter Pin ist kein Tagesgeschäft. Er ist ein Schaufenster, das immer offen bleibt.

Genau deshalb funktioniert das Rechenspiel „viele Follower gleich viel Reichweite” hier nicht. Die allermeisten Aufrufe kommen über die Suche, nicht über dein Profil. Ich habe Konten mit ein paar Hundert Followern gesehen, die mehr Menschen erreichen als mancher Instagram-Account mit dem Zehnfachen. Follower sind auf Pinterest nett, aber kein Hebel.

Geld verdienen mit Pinterest: Handy am Strand zeigt gesuchte Pins als Bildkarten

Wie aus einem Pin tatsächlich Geld wird

Jetzt der Teil, um den es eigentlich geht. Auf Pinterest selbst verdienst du kein Geld. Der Pin ist nicht die Kasse, er ist der Türöffner. Verdient wird über den Weg, der hinter dem Pin liegt.

Der sieht meistens so aus: Jemand sucht etwas, sieht deinen Pin, klickt ihn an und landet auf deiner Seite. Auf einem Blogartikel, einem Freebie, einem Angebot. Dort entscheidet sich, ob aus dem Klick mehr wird. Der Pin bringt die Menschen. Was sie auf deiner Seite finden, macht aus Besuchern Leser, aus Lesern Interessenten und irgendwann aus Interessenten Kundschaft.

Deshalb hängt alles zusammen. Ein Pin, der auf eine dünne oder gar keine Seite führt, verpufft. Ein Pin, der auf einen guten Artikel führt, der eine echte Frage beantwortet, arbeitet. Wie so ein Artikel aussieht, der gefunden wird und Vertrauen aufbaut, habe ich im Beitrag über den Blog, der für dich arbeitet, ausführlich beschrieben. Pinterest und Blog sind kein Entweder-oder. Sie sind zwei Teile derselben Maschine.

Ein ehrliches Wort dazu, weil auf Pinterest viele große Versprechen kursieren: Niemand kann dir sagen, wie viel du verdienst. Das hängt von deinem Angebot ab, von deiner Nische, von deiner Geduld. Was ich dir sagen kann, ist, wie der Weg funktioniert. Gehen musst du ihn selbst.

Warum du dafür kein Werbebudget brauchst

Pinterest bietet dir überall an, Anzeigen zu schalten. Für den Anfang brauchst du das nicht. Der ganze Reiz dieser Plattform liegt darin, dass die Suche dir ohne Werbekosten Menschen schickt, sofern deine Pins gut benannt und thematisch sauber einsortiert sind.

Was die Anzeigen ersetzt, ist nicht Geld, sondern Regelmäßigkeit. Ein Konto, das jeden Tag ein paar frische Pins bekommt, wird von Pinterest als aktiv gelesen und besser ausgespielt. Ein Konto, das einmal im Monat zehn Pins auf einen Schlag hochlädt und dann schweigt, hat es schwerer. Der Kanal belohnt Dranbleiben, nicht große Sprünge.

Und genau hier liegt für die meisten Selbstständigen der wunde Punkt. Jeden Tag frische Pins, das klingt nach viel Arbeit. Ist es auch, wenn du jeden von Hand baust.

Wo künstliche Intelligenz dir die Arbeit abnimmt

Hier kommt der Teil, der die Sache erst tragbar macht. Die Fleißarbeit auf Pinterest ist immer dieselbe: aus einem Thema viele Pins machen, sie sauber betiteln, mit den richtigen Suchbegriffen versehen, hübsch und einheitlich gestalten. Nichts davon ist schwer. Es ist nur viel.

Genau solche Arbeit gibt man ab. Aus einem einzigen Blogartikel lassen sich mit künstlicher Intelligenz mehrere Pins ableiten, jeder mit einem anderen Aufhänger, jeder auf eine andere Suchanfrage gemünzt. Die Titel, die Beschreibungen, die Textbausteine entstehen, ohne dass du jedes Mal von vorn anfängst. Du gibst die Richtung vor und prüfst das Ergebnis. Die Maschine macht das Wiederholende.

Das ist übrigens der gleiche Gedanke wie beim Einrichten des Werkzeugs überhaupt. Wenn du wissen willst, wie du künstliche Intelligenz einmal so aufsetzt, dass sie deine Sprache und dein Business kennt, schau in den Beitrag Claude für dein Business einrichten. Einmal gut eingerichtet, spart es dir bei jedem Pin und jedem Artikel aufs Neue Zeit.

Alles, was ich hier beschreibe, funktioniert mit ChatGPT genauso wie mit Claude. Nimm das Werkzeug, das du schon hast. Das Ergebnis zählt, nicht der Name auf dem Knopf.

Der ehrliche Teil

Pinterest ist ein Kanal für Menschen, die in Monaten denken, nicht in Tagen. Die ersten Wochen fühlen sich nach nichts an. Du pinnst, und die Zahlen bleiben klein. Dann fangen einzelne Pins an zu laufen, und plötzlich kommt Reichweite herein, für die du längst nichts mehr tust. Das ist der Moment, in dem der Kanal anfängt, für dich zu arbeiten.

Wer eine schnelle Zahl sucht, ist hier falsch. Wer einen Kanal aufbauen will, der leise und dauerhaft Menschen zu ihm schickt, ist genau richtig. Es ist Aufbauarbeit, kein Glücksspiel.

Aufgeschlagenes Notizbuch am Wasser: der Plan für den eigenen Pinterest-Kanal

Dein System in 4 Schritten

  1. Fang mit einem Thema an, bei dem du wirklich etwas zu sagen hast.
  2. Schreib dazu einen guten Artikel.
  3. Mach daraus ein paar Pins.
  4. Wiederhole das, regelmäßig, mit der künstlichen Intelligenz als Fleißarbeiter an deiner Seite.

Stück für Stück entsteht so ein System, das dir gehört und das bleibt, unabhängig von Reichweiten-Launen und Algorithmus-Updates.

Wie dieses System im Ganzen aussieht, vom Blogartikel über die passenden Pins bis zu dem, was dahinterliegt, damit aus Besuchern Kundschaft wird, zeige ich dir Schritt für Schritt. In deinem Tempo, ohne leere Versprechen.

Olga Reyes-Busch
Sonnige Grüße, Olga

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Häufige Fragen

Wie verdiene ich mit Pinterest Geld ohne Werbeanzeigen?

Indem deine Pins auf eigene Inhalte verlinken, einen Blogartikel, ein Angebot oder ein Freebie. Pinterest schickt dir ohne Werbebudget Menschen, die genau danach suchen. Ob daraus Kundschaft wird, entscheidet, was hinter dem Pin liegt.

Wie schnell verdient man mit Pinterest Geld?

Nicht über Nacht. Pinterest ist ein Kanal, der sich aufbaut. Die ersten Pins brauchen Wochen, bis sie in der Suche gefunden werden, dann arbeiten sie monatelang weiter. Wer schnelle Zahlen erwartet, ist auf der falschen Plattform.

Brauche ich viele Follower auf Pinterest?

Nein. Anders als bei Instagram spielt die Followerzahl kaum eine Rolle. Fast alle Aufrufe kommen über die Suche, nicht über dein Profil. Ein Konto mit wenigen Followern kann große Reichweite haben.

Wie oft muss ich pinnen?

Lieber regelmäßig als viel auf einmal. Ein paar frische Pins am Tag, dauerhaft, schlagen einen einzelnen großen Schwung. Frische Grafiken bringen mehr Reichweite als das Wiederholen alter.

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